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Intensivpflegedienst verkaufen – nur wie?

Intensivpflegedienst verkaufen – nur wie?

Einen Intensivpflegedienst zu verkaufen ist ein Prozess, der besonders viel Fingerspitzengefühl erfordert. Denn der Verlass auf die Mitarbeitenden, immer zu 100 % da zu sein – besonders bei der Medikamentenvergabe, der Konzentration bei der Körperpflege und der Integrität – hat in diesem Prozess eine besonders hohe Gewichtung.
Um als Verkäufer ein gutes Umfeld auch nach dem Verkauf gewährleisten zu können, ist die Auswahl des Käufers entscheidend.



Warum Käufer, die Ihre Person für mindestens ein Jahr behalten möchten, ein Zeichen für einen verantwortungsvollen Käufer ist

Es gibt unterschiedlichste Modelle, die ein Käufer wählen kann. Sei es die sofortige Freistellung des Verkäufers und die Einstellung einer PDL als Ersatz, oder die Beibehaltung für einen guten Übergang von mindestens einem Jahr – eventuell auch kombiniert mit der parallelen Einarbeitung eines neuen Geschäftsführers. Egal wie: Es hat immer Auswirkungen auf den Kaufpreis.

Eine etwas längere Übergangszeit zeigt allerdings auch, dass dem Käufer die Kunden und die Mitarbeitenden wichtig sind und dass er langfristig denkt. Wer bereit ist, diesen Weg zu gehen, signalisiert Verantwortungsbewusstsein und Interesse an einer stabilen Fortführung des Unternehmens – und genau das sollte Verkäuferinnen und Verkäufern wichtig sein.



3 Jahre vor dem Unternehmensverkauf mit der Vorbereitung beginnen – ist das zu viel?

Nein, im Gegenteil. Ein guter Übergang sollte „geübt“ sein. Je früher Sie beginnen, den Verkauf zu planen, desto besser. Besonders bei sensiblen Unternehmensmodellen wie der Intensivpflege sollte ein Übergang oder ein bereits im Unternehmen bestehender Prokurist Sie beim Verkauf unterstützen.



Ich will meinen Intensivpflegedienst verkaufen – nur wie?

Kommen wir nun zu Ihrer Hauptfrage, weshalb Sie diesen Artikel angeklickt haben: Wie verkaufe ich eigentlich meinen Pflegedienst?


Ganz einfach: Beginnen Sie, Ihre Finanzen klar zu strukturieren. Sammeln Sie aktuelle BWAs mit Jahresübersichten und – ganz besonders wichtig – lassen Sie den aktuellsten Jahresabschluss fertigstellen. Ohne den aktuellen Jahresabschluss wird ein Verkauf sehr schwierig.


Schreiben Sie alle Informationen auf, die Ihr Unternehmen betreffen, und – wie im Buch Authentic Leadership gut beschrieben – know what you wanna say.


Machen Sie sich Gedanken:

  • Was möchte ich nach dem Unternehmensverkauf tun?
  • Was passiert mit meinen Mitarbeitenden nach dem Verkauf meines Unternehmens?
  • Auf welchen Wert schätze ich mein Unternehmen?


Und dann die finale Frage:
Was für einen Käufer möchte ich für mein Unternehmen – und wie komme ich eigentlich an diesen Käufer?


Wie finde ich den richtigen Käufer für meinen Intensivpflegedienst?

Hier gibt es zwei Wege:

  1. Eigene Recherche und direkte Ansprache
  2. Einen M&A-Berater hinzuziehen, der auf Pflegeunternehmen spezialisiert ist


Wenn Sie es alleine machen, hat das den Vorteil, dass Sie kein Geld für einen M&A-Berater zahlen müssen. Aber auch den Nachteil, dass Sie Ihren Unternehmenswert nicht kennen, nicht einschätzen können, welche Käufer wirklich ehrlich und gut sind, und dass Sie sich gegebenenfalls noch um einen passenden Anwalt kümmern müssen (die im M&A-Bereich nicht immer günstig sind).

Das bedeutet: mehr Stress – und oft auch weniger Geld, weil Sie nicht genau wissen, was Ihr Unternehmen wert ist.


Warum ein M&A-Berater so wichtig ist

Käufer zu finden, ist das eine – den richtigen Kaufpreis zu verhandeln, das andere. Ein M&A-Berater kennt den tatsächlichen Wert Ihres Unternehmens und sorgt dafür, dass dieser auch im Verkaufsprozess berücksichtigt wird. Außerdem bringt er mehrere Kaufinteressenten gleichzeitig an den Tisch. Das führt nicht nur zu besseren Verhandlungen, sondern steigert auch die Wahrscheinlichkeit, am Ende einen deutlich höheren Kaufpreis zu erzielen.


Ein spezialisierter M&A-Berater bringt nicht nur das notwendige Fachwissen mit, um den Unternehmenswert realistisch einzuschätzen, sondern auch ein belastbares Netzwerk aus potenziellen Käufern. Er kennt die Besonderheiten der Pflegebranche, weiß, welche Unterlagen Investoren erwarten, und kann Sie professionell durch den gesamten Verkaufsprozess begleiten.

Studien zeigen, dass Unternehmen, die mit einem erfahrenen M&A-Berater verkaufen, in der Regel einen höheren Kaufpreis erzielen. Der Grund: Der Berater kennt den wahren Wert des Unternehmens und kann diesen besser am Markt vertreten. Zusätzlich bringt er oft mehrere Käufer gleichzeitig an den Tisch, was zu einer stärkeren Verhandlungsposition führt und den Wettbewerb um Ihr Unternehmen erhöht.


Benötigen Sie Unterstützung bei Ihrem Verkaufsprozess? Kontaktieren Sie uns gerne: valuation@adamsstrategy.de

 

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Hinweis: Dieser Artikel ist Teil unserer Gesundheitswirtschaft-Serie. Kontaktieren Sie uns unter valuation@adamsstrategy.de für Beratungen zu M&A im Pflegebereich.

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